Wir planen das erste „Grundeinkommen für alle Dorf“ am Platz des Friedens 1

Kann am „Platz des Friedens 1“ in Jessenitz-Werk bei Lübtheen in der Nähe von Ludwigslust das erste „Grundeinkommen für alle Dorf“ (Gfa*-Dorf) wachsen?

*) Gfa = Grundeinkommen für alle

Wir glauben, dass uns dies gut gelingt und entwickeln derzeit in einer engen Zusammenarbeit ein praktisches BGE- bzw. Gfa-Mitmach-Modell. Dieses Modell gliedern wir zunächst in vier Bereiche…

1. Die „gesundbronnenDORF gemeinnützige Stiftung JuMaRo“ beteiligt sich ab September oder Oktober 2017** mit einer (Gfa-)Landbesitz- sowie Landnutzungsabgabe. Als derzeitige Pächterin mit Kaufabsicht** des 4 1/2 Hektar großen Landes am „Platz des Friedens 1“ nutzt sie Land, das eigentlich allen Menschen zur Verfügung stünde. Dafür zahlt sie einerseits einen Ausgleich…

1. a für die Fläche im allgemeinen (wir nennen dies Gfa-Landbesitzabgabe), und zum anderen

1. b anteilig einen Betrag auf eventuell generierte Einnahmen durch Vermietung oder Verpachtung (wir nennen dies Gfa-Landnutzungsabgabe).

**) Die entsprechenden Kaufverhandlungen laufen derzeit auf vollen Touren und bis zum Kaufabschluss ist die Abgabe durch die Stiftung eher ein symbolischer Akt.

 

2. Am „Platz des Friedens 1“ führt die in Gründung befindliche Genossenschaft „Seminarhaus Platz des Friedens e.G.“ einen Seminarbetrieb durch, wozu sie, so wie alle Unternehmen, die Ressourcen unseres Planeten nutzt. Für diese Nutzung zahlt die Genossenschaft (so wie schon andere Gfa-Sponsoren) einen Teil ihres Umsatzes in die „Grundeinkommen für alle Kasse“. Dieses wollen wir „Gfa-Unternehmensabgabe“ nennen.

3. Wir hoffen auf weitere unternehmerische Aktivitäten rund um den „Platz des Friedens 1“, dessen Betreiber_innen sich ebenfalls mit einer entsprechenden Gfa- (Landbesitz- und Landnutzungs- sowie Unternehmens-) Abgaben am Gfa-Mitmach-Modell beteiligen.

4. Nach und nach werden alle Mitmenschen die direkt oder auch indirekt am Aufbau des ersten „Grundeinkommen für alle Dorf“ mitwirken, an der Auszahlung des „Grundeinkommen für alle“ beteiligt und dies, wie üblich, dauerhaft.

Das Gfa-Mitmach-Modell ähnelt einem „Steuermodell“, nur ist es kein Staat, der Steuern erhebt und verteilt, sondern eine souveräne Gemeinschaft (als Teil einer mündigen Gesellschaft), die die eingenommenen Mittel an ihre Mitglieder verteilt.

 

Mit unserem Gfa-Mitmach-Modell wollen wir u.a. auch sehr gezielt dem Steuermissbrauch entgegen wirken. Mit fairen Abgaben, erhoben von allen Landbesitzern und Unternehmen, die wir langfristig zu einhundert Prozent an immer mehr Menschen durchreichen wollen, gestalten wir die erste „direkte Steuer“. Über diese solidarische Beteiligung an der Gesellschaft erreichen wir eine Einflussnahme des Einzelnen, unabhängig vom Staat. Dies betrachten wir als sehr wichtigen Beitrag bezüglich der realen Umsetzung einer direkten bzw. echten Demokratie!  Wir alle wissen diesbezüglich, dass Mutter Natur, Vater Staat gar nicht vorgesehen hat.

Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich zahlreiche Mitmacher und Nachahmer finden, die großes Interesse daran haben, das (wirtschaftliche) Existenzrecht jedes einzelnen Menschen in die Praxis umzusetzen, dies noch dazu als sogenannte Grasswurzel-Initiative „von unten“. Wir hoffen ab September oder Oktober 2017 mit dem „Grundeinkommen für alle Dorf-Projekt“ starten zu können.

Folgende Abgabewerte werfen wir als erste Vorschläge in die Gfa-Waagschale:

Die Gfa-Landbesitzabgabe (1.a) beträgt 0,001 Euro je Quadratmeter***. Das bedeutet z.B….

1,- Euro für 1000 Quadratmeter

10,- Euro für einen Hektar und

1000,- Euro für einen Quadratkilometer

Die Gfa-Landnutzungsabgabe (1.b) beträgt 5 Prozent der Netto-Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung***.

Die Gfa-Unternehmensabgabe (2.) beträgt 2 Prozent der Netto-Einnahmen***.

Die Regelungen zur Gfa-Auszahlung (4.), vor allem in der Anfangsphase, können Sie > hier < nachlesen.

***) Wer mehr abgeben möchte, um das praktische BGE- bzw. Gfa-Mitmach-Modell gerade am Anfang intensiv zu unterstützen, kann dies natürlich sehr gerne tun.

 

Ein weiteres Hauptziel des Gfa-Mitmach-Modells ist es, dieses so schlicht und einfach wie nur möglich zu gestalten.

Durch die heute übliche Praxis der „Verkomplizierung(en)“, wird immer wieder, auf der Basis „der Angst vor Kontrollverlust“ versucht, über die Menschen bzw. das Gesellschaftssystem die Kontrolle zu erlangen. Welche negativen bzw. sogar zerstörerischen Folgen sich aus dem dadurch entstehenden Machtmissbrauch ergeben, können wir den Geschichtsbüchern entnehmen und alle auch selber tagtäglich erleben und spüren.

 

 

 

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Das "Grundeinkommen für alle"-Prinzip am Beispiel des Unter Druck Magazins erklärt... Unter Druck Magazin - Titelbild
Die Zeit- und Streitschrift ist ein Projekt des interkulturellen Obdachlosen Vereins "Unter Druck" und der Kunst- und Siebdruck-werkstatt Czentrifuga.

Das erste

Grundeinkommen
für alle Dorf

entsteht

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Das Grundeinkommen für alle AbWahlplakat zur Bundestagswahl 2017Grundeinkommen für alle AbWahlplakat

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Eine detaillierte Auflistung aller Einnahmen und Auszahlungen findet man > hier <

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